| Geschichte | ||
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Entstehung der "Burg Katzenstein" bei Zella/Rhön |
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| Eine Burg der "Thüringer Alten Garde" | ||
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Der thüringische Ministerpräsident Marschler hat in seiner Eigenschaft als
Wirtschafts- und Finanzminister, Vertreter der Thüringer Presse und der Berliner
parteiamtlichen Presse, zu einer Besichtigungsreise in die thüringische Rhön eingeladen. Im Verlauf eines Kameradschaftsabends, im Kreise der Arbeitsdienstwilligen des Lagers am Ellenbogen, machte der Ministerpräsident Mitteilung von einem ganz eigenartigen Projekt:
Als Krönung der Arbeiten für die Rhönbevölkerung, soll auf
der "Katzensteinhut" bei Zella/Rhön auf staatseigenem Gelände eine
Thingstätte errichtet werden, deren Korn eine aus den in grosser Menge in der Rhön vorkommenden
Basaltfindlingen, zu errichtende
&Burg der alten Garde" bilden wird. Es soll ein Gebäude mit etwa 100 Zimmern,
werden, in denen die ältesten thüringischen Parteigenossen Erholungsaufenthalt nehmen können...
in Erbpacht übergeben werden.Die 1000 Parteigenossen selbst sollen sich in 10 Fähnlein einteilen, die sich jeweils einen Führer wählen. In einem Saal der Burg sollen die Namen der 1000 ältesten Parteigenossen verewigt werden. Das Insitzrecht soll erblich sein. Neben diesem Gebäude wird ein Internat entstehen, in dem die Kinder der ältesten Parteigenossen, nach nationalsozialistischen Grundsätzen erzogen werden. Um das Burggebäude wird sich ein Kranz von Wirtschaftsanlagen ziehen, der nach Art des Kreuzberghauses die den Wanderern Zuflucht bieten sollen. Die zur Verpflegung benötigten Lebensmittel sollen am Orte selbst erzeugt werden. So soll unter anderem ein Viehbestand von 50 bis 60 ausgesuchte Tiere gehalten werden, als Stamm für ein den örtlichen Verhältnissen angepasstes Rhönrind. Eine weitere Neuschöpfung wird die erste Thüringer Rhönbrauerei sein, die durch ein erstklassiges Erzeugnis, Thüringer Ruf in die Welt tragen soll. Auf der Thingstätte wird der "Gauleiter" dann alljährlich eine Zusammenkunft, der 1000 ältesten Parteigenossen bzw. ihrer Nachkommen veranstalten, um mit ihnen alle sie bewegenden Fragen zu besprechen. Die Finanzierung dieses eigenartigen Projektes ist, wie der Ministerpräsident Marschler mitteilte, ohne Mithilfe des Staates bereits gesichert. |
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